Glück gehabt! (2000)

"Glück gehabt" heißt die vierte Produktion des Jugendtheaterprojektes "Rollentausch". Nachdem in den ersten drei Produktionen thematisch zu "Liebe", "Gewalt" und "Fernsehkonsum" gearbeitet worden ist, stand diesmal der Oberbegriff "Glück" im Mittelpunkt der Theaterarbeit.
Aus den anfänglichen Improvisationen wurde eine Vielfalt von Facetten sichtbar, die die Jugendlichen mit dem Thema in Verbindung bringen: Krieg und Frieden, Ärger zu Hause, Flucht in Drogen, Konsum, Liebe, Freundschaft, Beruf, Geld, Ernst genommen werden und etwas Besonderes sein waren die Versatzstücke, aus denen die Szenen von "Glück gehabt" entwickelt worden sind. Schauplatz des Theaterstückes ist ein Bahnhof, auf dem sich die verschiedenen Charaktere treffen, zusammen lachen, weinen, streiten, sich versöhnen …. Aber das Bahnhofsszenario ist nur Teil einer virtuellen Realität, in die sich die Jugendlichen im Rahmen eines Laborversuches begeben. Digitalisierte Ausschnitte aus den Lebensbiographien der einzelnen Versuchsteilnehmer und Versuchsteilnehmerinnen bilden die Grundlagen für ein Computerprogramm, mit dessen Hilfe für sie glückliche Zukunft ermittelt werden soll. Schon bald stellt sich heraus, daß das nicht so einfach ist!

 

KOMMENTAR DER PRESSE
Nordwest Zeitung

Sie wünschen sich natürlich vor allen Dingen bei ihrer Premiere "Glück zu haben" und wieder wie in den vergangenen Produktionen einen Volltreffer zu landen. Denn die jungen Spieler des "Rollentausch", eines Theaterprojektes der Jugendfreizeitstätte Bümmerstede, nennen ihr neues Stück "Glück gehabt!". [...] Die Musik der Songs ist von Uwe Kellner und Christian Jakober. Schauplatz ist ein Bahnhof [...]